Testeinheit Skive für die Hochdruckelektrolyse 

Die Testeinheit im dänischen Skive erweitert die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von thyssenkrupp nucera im Bereich der alkalischen Wasserelektrolyse. Die Anlage gehört zu den im Rahmen der Akquisition wesentlicher Technologie-Assets von Green Hydrogen Systems übernommenen Entwicklungs- und Testkapazitäten und ergänzt das Technologieportfolio um Kompetenzen im Bereich der Hochdruckelektrolyse. 

thyssenkrupp nucera Test Unit Skive Denmark

Auf Basis der übernommenen Technologie entwickelt thyssenkrupp nucera eine neue Produktgeneration der alkalischen Wasserelektrolyse mit druckbasiertem Stack weiter. Dabei werden Stack-Architektur, Zellen, Komponenten und Schnittstellen kontinuierlich hinsichtlich Leistung, Skalierbarkeit, Kosten und Fertigung optimiert. Ziel ist die Entwicklung eines robusten und skalierbaren Kernmoduls für zukünftige Elektrolyseanlagen. 

Die Testanlage in Skive ermöglicht Langzeituntersuchungen unter realistischen Betriebsbedingungen. Im Fokus stehen die Analyse von Lebensdauer und Degradationsverhalten, die Überwachung von Stackspannung und Gasqualität sowie die Validierung der Betriebsrobustheit. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern wichtige Grundlagen für die Weiterentwicklung der Technologie und belastbare Leistungszusagen.

Werner Ponikwar

Chief Executive Officer, thyssenkrupp nucera

„Mit dieser Akquisition bekräftigen wir unser Engagement für die grüne Energiewende und stärken gezielt unsere technologische Spitzenposition im Bereich Wasserstofftechnologien. Die von Green Hydrogen Systems entwickelte Hochdruck-Elektrolyse arbeitet hocheffizient bei bis zu 35 bar Betriebsdruck – ein entscheidender Vorteil für industrielle Anwendungen, in denen Wasserstoff meist in verdichteter Form benötigt wird. In vielen Fällen entfällt dadurch ein zusätzlicher Kompressionsschritt. Das Testzentrum eröffnet uns zudem die Möglichkeit, unsere eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten deutlich schneller und praxisnäher voranzutreiben.“